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Gary Wheeler In The Media
"Trivial Slushy Vintage" review from ADL.at
Genau genommen war es nur eine Frage der Zeit, bis Gary Wheeler, seines Zeichens STAHLHAMMER- und BLIND PETITION Fronter endlich das Projekt "Soloalbum" angehen würde. "Trivial Slushy Vintage" nennt sich der Wurf, der vor allem (aber nicht ausschliesslich) unter den STAHLHAMMER-Fans für Erstaunen sorgt.
Gary Wheeler präsentiert sich auf seinen Solopfaden als einsamer Reiter, der seinen Songs ganz ohne Dampframme und grosses Gedöns einen ganz eigenen, teilweise sehr persönlichen Stempel aufdrückt. Wenige Ausnahmen zitieren unmissverständlich die Stammbands des Sängers, wie etwa das deutsch gesungene "Unwanted Son". Doch auch diese Ausflüge fügen sich auf ganz spezielle Weise in das doch eher leise, gefühlvolle und beinahe schon bluesige Gesamtbild des Albums. Als ganz klare Höhepunkte manifestieren sich schon nach wenigen Durchläufen "I Will Remember" und das starke "Gone". Sogar das experimentelle "Mama Is There Life After Death", das irgendwie wie der abgefahrene Remix seiner selbst klingt, entpuppt sich schon bald als echter Hinhörer.
Gary Wheeler kommt auf "Trivial Slushy Vintage" mit den notwenigsten Arrangements aus und verzichtet offenbar bewusst auf jedes noch so kleine Schnörkel. Das steht seinen Songs verdammt gut, und auch wenn die meisten STAHLHAMMER-Fans mir hier nicht unbedingt beipflichten dürften: da ist dem Wheeler ein echt starkes Album gelungen.
- adl
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